AWARENESS

***nous cherchons des gens qui traduisent ce texte vers l. française.x. écrivez à fem_bib(at/chez)immerda.ch svp! merci!!*** 

DE (EN below)

Awareness-Text ***Begriffs-Erklärungen am Ende***

Die FemWo-Orga ist keine einheitliche Gruppe – unser* Konsens ist, dass das FemWo ein Ort für Frauen, trans*-, inter*- und genderqueere/nicht-binäre Personen ist, an dem alle sich (soweit als möglich) wohlfühlen und keine Person diskriminiert werden soll.

Folgend einige Gedanken zum Thema Awareness im weitesten Sinn, die als Impuls zum Diskutieren, Lernen und Handeln gedacht sind:

Awareness – Was ist das?

to be aware = sich bewusst sein, sich informieren, für gewisse Problematiken sensibilisiert sein

Awareness ist ein Konzept, welches sich mit respektvollem Verhalten einander gegenüber beschäftigt. Entstanden ist es, weil es keinen gesellschaftlichen Umgang mit (sexualisierten) Übergriffen und anderen Diskriminierungsformen gibt, auch nicht in Zusammenhängen, die eine andere Gesellschaft wollen. Es geht darum, sich gegenseitig zu unterstützen, indem wir* verletzendes und grenzüberschreitendes Verhalten und Diskriminierungen erkennen, als solche benennen und verändern lernen.

Annahmen/Stereotype

Wir denken oft, dass wir einer Person ansehen, was für ein Geschlecht sie hat, ob sie gesund oder „krank“ ist, ob sie „von hier“ kommt oder nicht, … ausserdem spielen gesellschaftliche Einflüsse eine Rolle, was wir z.B mit Dicksein verbinden; mit normativ “gutem“ Aussehen; mit weiblich einsortierten Menschen, die an Beinen, im Gesicht, … behaart sind; mit Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen, mit neuro-diversen Menschen; Personen, die sehr klein/sehr gross sind, etc .. und alle haben vieles mit Geschlechterrollen zu tun. Stereotype sind eng mit Diskriminierung verbunden und wir festigen sie durch unüberlegtes Wiederholen.

Privilegien

Ein Privileg zu haben heisst nicht, glücklicher zu sein, sondern sich nicht mit gewissen Problemen herumschlagen zu müssen. Privilegierte Positionen sind z.B.: schweizer Pass haben, als weiss gelten, Mann sein, heterosexuelles Begehren, cis-Identität, Mittelschichtshintergrund, Geld haben, Hochschulbildung, schlank sein, gesund sein, Zeit haben, vernetzt sein…
Privilegien können in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich da sein.

Hierarchien

Gerade in Gruppen und Zusammenhängen, die gegen Hierarchien arbeiten wollen, ist es wichtig darüber nachzudenken, dass es auch andere Hierarchien gibt als z.B. offensichtliche Machtpositionen (Ämter, „Chef“positionen). In jeder Gruppe gibt es Personen, die z.B. viel wissen, lange dabei sind, als ‚cool‘ gelten, Personen, die neu und unsicher sind, etc., was alles unterschiedliche (temporäre) Positionen schafft. Gesellschaftliche Normen und Privilegien machen auch vor emanzipatorischen Zusammenhängen nicht halt.

Aktivismus und Ressourcen

Die Annahme, dass alle die gleichen Voraussetzungen und Ressourcen haben, führt dazu, dass Personen mit weniger Ressourcen (Zeit, Geld, gesund sein, Mittelschichtshintergrund, vernetzt sein, Diskriminierungen, …) auch weniger an verschiedenen Formen, aktivistisch tätig zu sein, teilhaben können. Das ist ein Problem, das wir nur gemeinsam angehen können, z.B. indem wir uns austauschen und Ressourcen teilen.

Position und Empowerment

Was die eine Person empowert (=Kraft gibt, ermächtigt), bewirkt für eine andere Position vielleicht nicht dasselbe. z.B.: wenn für die eine von Sexismus betroffene Person Ermächtigung bedeutet, mit nacktem Körper herumzulaufen, kann es für eine andere Ermächtigung bedeuten, ihren Körper zu verhüllen. Wenn eine Feministin* sich das Wort „Schlampe“ aneignet, um die Waffe, die es beinhaltet zu entschärfen, dann heisst das nicht, dass dies für alle von Misogynie bedrohten Positionen ein funktionierendes, empowerndes Mittel ist.

Konkrete Vorschläge:

Übersetzungen, Sprache

Versucht Leute miteinzubeziehen, entweder durch langsam und deutlich sprechen, Sprache wechseln oder übersetzen. Es wäre gut, zu Beginn eines Workshops/einer Veranstaltung ein paar Minuten Zeit dafür einzuplanen, Flüsterübersetzungen zu organisieren, und falls Leute laut übersetzen, regelmässig Pausen zu machen und warten, bis übersetzt worden ist.

Bilder von Gewalt

Bedenkt bitte, wie ihr Gewalt darstellt (sowohl in Bildern als auch in Erzählungen), da es ein sensibles Thema ist. Im Zweifel nicht verwenden. Vorwarnungen können helfen.

Pronomen/Anrede

Bitte respektiert die Pronomen, mit denen Personen angesprochen werden möchten: es gibt beispielsweise ausser er, sie: sie_r, they, hen, xier, iel, x, keins, nur den Vornamen verwenden, und noch viele mehr.
Wenn ihr eine Namensrunde macht, schlagen wir vor, auch Pronomen-/Anredewunsch mit rein- zunehmen. Alle Teilnehmerin*nen entscheiden selber, ob sie ihr Pronomen nennen mögen.

Worte prägen

z.B.: verschiendenste Positionen sichtbar machen…

… indem ich Beispiele wähle, die unterschiedliche Identitäten, verschiedenen Beziehungsformen, verschiedenen Grundannahmen über Herkunft, Bildung, Erfahrungen mit Diskriminierungen mitdenken.
z.B.: trans*inter_genderqueer einschliessend sprechen…

… wenn von Frauen die Rede ist, kann zu ‚Frauen und trans*-, inter_-  und nicht-binäre / genderqueere Menschen‘ erweitert werden, damit auch diejenigen sichtbar werden, die mit dem Begriff „Frauen“ nicht mitgedacht werden.

… das generische Feminin kann als emanzipatorische Praxis verwendet werden, in der alle in der weiblichen Form mitgemeint sind. beispiel: „Feministin_nen“, „Feminist*innen“ das Sternchen * und der Unterstrich _ schliessen trans*-, inter_- und genderqueere/nicht-binäre Personen ein. Sprache und Begriffe wandeln sich. Üben ist gleich Fehler machen und aus ihnen lernen!

Das FemWo ist gemeinschaftlich organisiert und alle sind mitverantwortlich für eine rücksichtsvolle, wohlwollende Atmosphäre.
Wenn wir bemerken, dass eine Situation gerade nicht ok für eine oder mehrere Person_en ist, können wir nachfragen, ob Unterstützung gewünscht wird und in welcher Form.

Es wäre gut, wenn wir einander auf diskriminierende Verhaltensweisen und sprachliche Sachen aufmerksam machen.  Menschen,  „Calling out“ („zur Rede stellen“) kann bewirken, dass wir uns „schlecht“ oder „unerwünscht“ fühlen, weil wir etwas falsch gemacht haben. *** Wir alle machen Fehler, auch noch die allergeübteste Person! ***

Wenn es einer Person nicht gut geht: für jemanden „da sein“ kann auch bedeuten, mit der betroffenen Person gemeinsam zu überlegen, wie sie in der vorgefundenen Situation zurechtkommt, was ihr im Augenblick gut tun würde und wie sie handlungsfähig bleiben oder werden kann.

ausserdem:

+++ Safer / Braver Spaces +++ (=sicherere / tapferere Räume) Feministische Raumpolitiken – ob offen für alle Geschlechter, für flint, flintaq, … versuchen Diskriminierung aktiv zu verändern. flint*-Räume wollen die Voraussetzungen für einen Austausch in einem geschützteren Rahmen bieten.
Warum nicht „safe“(„sicher“)? Da wir alle Teil der Gesellschaft sind, können wir nicht „ausserhalb“ sein. Wir konstruieren die Verhältnisse mit. Das heisst: wir haben alle gelernt, sexistisch, rassistisch, diskriminierend zu sein. Es gibt also keinen ‚sicheren‘ Raum, und noch weniger einen sicheren Raum für alle unterschiedlichen Positionen. Wir können temporär geschütztere Räume für unterschiedliche Positionen schaffen, in denen wir ‚tapferer‘ handeln lernen.

+++ Konsens-Prinzip +++ Wir* versuchen so weit wie möglich ein Konsens-Prinzipzu verwirklichen. Das bedeutet, dass Handlungen und Gespräche im gegenseitigen Einverständ- nis stattfinden, anstatt in der Annahme, dass etwas schon ok ist, wenn kein Widerstand kommt (z.B. eine Person einfach anfassen ohne zu fragen, etc.).

Bitte meldet euch zu Wort, falls ihr Fragen und Antworten habt, Bedürfnisse anmelden und Unterstützung anbieten wollt, etc. … lasst uns diskutieren! femwo(at/ät)immerda.ch

Begriffs-Erklärungen:

* das Sternchen macht hier sichtbar, dass es kein einheitliches „wir“ gibt; es erweitert bestimmte Worte um mehr als ihre binäre Bedeutung; es kann zeigen, dass mit Frauen* nicht nur Cis-Frauen gemeint sind, sondern auch alle Menschen, die sich teilweise oder manchmal als Frau identifizieren, bei trans* zeigt es, dass es nicht nur eine (binäre) Art gibt, trans* zu sein, etc.

_ Unterstrich macht hier die Vielfalt der Identitäten zwischen und ausserhalb von Mann/Frau sichtbar

ableistisch, ableismus: (able-istisch, able-ismus, able=fähig auf englisch) diese Ausdrücke benennen die diskriminierenden Vorstellungen von „gesund“ and „krank“, „(un)fähig“, etc

asexuell und aromantisch: Abwesenheit von sexueller bzw. romantischer Anziehung.

BIPoC:  Black People, Indigenous People, People of Color: Schwarze Menschen, Indigene Menschen, Menschen of Color: ist eine Selbstbezeichnung von diversen Menschen, die Rassismus erleben.

cis-Frauen / cis-Männer: (cis = lat. diesseits) Frauen bzw. Männer, bei denen das bei der Geburt zugeschriebene Geschlecht mit dem gelebten Geschlecht übereinstimmt. Der Begriff Cis-Frau/Cis-Mann wird auch verwendet um aufzuzeigen, dass es noch andere Kategorien jenseits von Frau/Mann gibt. Ausserdem wird so versucht zu verhindern, dass z.B. Frau als Norm und trans*Frau als Abweichung gesehen wird.

dyadisch, dyadie: das Gegenteil von inter_. die Vorstellung, dass es nur zwei Geschlechter gibt; innerhalb der zweigeschlechtlichen Norm.

flint*: FrauenLesbenInterNicht-binär/genderqueerTrans* (und das Sternchen als Markierung für die vielfältigen Ausdrucksweisen)

flint*aq: FrauenLesbenInterNicht-binär/genderqueerTrans*AromantischAsexuellQueer

genderqueer / nicht-binär: genderqueer und nicht-binär beziehen sich auf Menschen, die bezüglich sozialer Geschlechtskategorien (Aussehen, Kleidung, Verhalten, etc.) oder ihrer Geschlechtsidentität nicht oder nicht ganz in die starre zweigeschlechtliche Norm passen oder passen wollen.

inter_: Menschen, deren Geschlecht medizinisch (physiologisch, hormonell) als uneindeutig gilt. inter_Personen können sich zb sowohl als trans* als auch queer identifizieren.
Der Begriff „intersexuell“ wird von vielen Inter*Personen abgelehnt, da er einerseits sehr pathologisch ist (also die Menschen als „krank“ bezeichnet). Andererseits hat Intersexualität nichts mit Sexualität zu tun. Daher wird als Selbstbezeichnung eher inter gewählt.

neuro-divers: mit unterschiedlichen psychischen Voraussetzungen lebend

queer:Ist aus dem Englischen, wörtlich übersetzt: ‚schräg‘, wurde als Beleidigung für homosexuelle Menschen verwendet. Die Bewegung hat sich dieses Wort angeeignet und umgedeutet, so dass queer heute eine positive Selbstbezeichnung ist.

transgender, transident, trans*: (trans = lat. jenseits, hindurch) Begriffe, die als Selbstbezeichnung von trans*Personen dienen und auf verschiedene Weise die Vorstellung hinterfragen, dass es nur zwei Geschlechter gibt.
Personen, bei denen das bei der Geburt zugeschriebene Geschlecht nicht mit dem gelebten Geschlecht übereinstimmt – dabei ist die Selbstdefinition der Personen das Zentrale, nicht eine Bewertung von außen.
Der Begriff Transsexuell wird von den meisten trans*Personen abgelehnt, da er einerseits pathologisch ist (also die Menschen als „krank“ bezeichnet). Andererseits hat trans*Sein nichts mit Sexualität zu tun, wird aber oft verwechselt/gleichgesetzt.

trans-Frauen: sind Frauen, die trans* sind.  (bei vormals zugewiesenem männlichen Geschlecht, ob dyadisch oder inter_).

trans-Männer: sind Männer, die trans* sind. (bei vormals zugewiesenem weiblichen Geschlecht, ob dyadisch oder inter_).

 

EN (DE weiter oben)
Awareness Text ***explanations / glossary below***

The FemWo preparatory group is not a homogenous group – our* minimal consensus is that the FemWo wants to provide a space for women*, trans*-, inter_- and genderqueer / non-binary people where everyone should be able to feel well (as far as possible) and no one should be discriminated or harassed.
Below you find some thoughts on awareness in the widest sense which are meant as an input for discussing, learning and taking action:

Awareness – what’s that?

to be aware = being conscious, sensitized to certain problems, to inform ourselves

Awareness is a concept about respectful behavior towards each other. It exists because there’s no way to deal with (sexualized) violence and other forms of discrimination as a society, and neither in communities/groups that want a different society. It‘s about mutual support by identifying hurtful and boundary-crossing actions and discriminations, naming them as  such, and learning to change them.

Assumptions/stereotypes
We* often assume we know which gender a person has, whether they are healthy or not, whether they are „local“ or not, …
Also, society shapes ideas we connect with e.g. being fat; normative „good“ looks; with female read people with hairy legs, armpits, faces; with people with physical (dis)abilities and neurodiverse people; people who are very small/large, etc. and all are gendered. Stereotypes are closely linked to discrimination and we reinforce them by repeating them.

Privileges
Being privileged does not mean being happier, it means not having to deal with certain problems. Privileged positions are e.g.: being assumed to be white, male, heterosexual, cisgender, thin, healthy, having a middle class background, money, higher education, time, …
Privileges can differ in different contexts.

Hierarchies
Especially in groups and contexts which wish to work without hierarchies it‘s import – and to consider the existence of other hierarchies than e.g. tasks, senior positions, etc.There are people in every group who know more, are there longer, are considered ‚cool‘, people who are new and uncertain, etc., all of which creates different positions of (at least temporary) power. Social standards and privileges don‘t spare emancipatory or radical contexts.

Activism and resources
Assuming everybody has the same resources and conditions leads to people with fewer resources (e.g. not having money, health, time, networks, a middle-class background, being discriminated against, …) not being able to participate equally in different kinds of activism. This is a problem we can only challenge together, especially through exchange and by sharing resources.

Position und Empowerment
What empowers one marginalized person maybe doesn‘t empower one in another position.
For example: If one person affected by sexism feels empowered by walking around naked, another person affected by sexism may feel empowered by covering their body.
If a feminist uses the word ‚slut‘ for themself to overcome the hurtful meaning, this doesn‘t mean that it‘s working for everyone.

Practical proposals:

Translations, Language
Try to include people, either by speaking slowly and clearly, changing the language or translating. At the beginning of a workshop/event it would be good to schedule a few minutes to organise whisper translation or if you have loud translation to take regular breaks for translation to catch up.

Images of violence
Consider how you depict violence (in images as well as in words), because it is a sensitive issue. If in doubt don’t use them.  Heads-up in advance can help.

Pronouns/addressing
Please respect the pronoun(s) people want to be addressed by: there are e.g. she, he, sh_e, ze, they, hen, none, only the first name, and many more.
If you do a round of introduction, we propose you include name and pronouns(s) preferences. Each participant decides for themselves if they want to talk about their pronoun(s).

Words shape us and our thinking

e.g.: visibilizing different positions…
… choosing examples which include different identities, different forms of relationships, different basic assumptions about „origin“, education, experience with discrimination.
e.g.: talking trans*inter_genderqueer inclusive…
… if talking about womyn: e.g. saying ‚womyn, trans*, inter_ , genderqueer‘, …
… the ‚generic femininum‘ (using the „female“ form, „males“ are supposed to be included) can be used as an emancipatory practice.  * asterisk and _ underscore can be added to include trans*-, inter_ and genderqueer people.

Language and terminology are changing over time. Practicing means making mistakes and learning from them!

The FemWo is commonly organized and all are equally responsible for a friendly and benevolent atmosphere.
If we notice a situation that‘s not ok for one person or for several, we can ask them whether support is required and in which form.
It would be good if we call each other‘s attention to discriminatory behavior and language. „calling out“ may have the effect that we feel „bad“ or „unwanted“, because we have made a mistake. *** We all make mistakes, even the ones with the most practice! ***

If a person isn‘t well: to „be there“ for someone can also mean to find out together how to cope with the situation, what they need in the moment to feel a bit better, and how they could stay or become able to act.

In addition:

+++ Safer / braver spaces +++
Feminist space politics – whether open to  all genders, for wlint, wlintaq… – try to actively challenge discrimination. wlbtiq_ spaces want to provide a possibility to exchange in a safer/more protected space.
Why not „safe“? Since we are all part of society, we can not exist „outside“. We co-construct the conditions. this means: we all have learnt to be sexist, racist, discriminating. So there is no ‚safe‘ space and even less a safe space for all the different positions. We can create safer spaces for different positions temporarily, in which we learn to act more bravely.

+++ Consent +++
As far as possible we want to realize the consent concept. This means acts and conversation take place in mutual agreement, rather than on the assumption an action is ok if there is no resistance (e.g. touching a person without asking first if that‘s appreciated, etc.).

Please speak up if you have questions and answers, if you need something, wish to offer support, etc. … let‘s discuss! femwo(at/ät)immerda.ch

 

Explanations / Glossary

* The asterisk visibilizes here there‘s no uniform „we“; it shows a term can be far more than its binary meaning; it can show not only cis-women are meant by „women“  but also people who identify partially as women or only sometimes;  etc.
language is changing and evolving, keep learning.

_ underscore shows the diversity of identities between and outside of „man/woman“

asexual and aromantic: absence of sexual or romantic attraction.

ableist, ableism: (able-ist, able-ism) this term names the discriminatory concepts of of „sick“ and „healthy“, „(dis-)able(d)“, etc

BIPoC: Black People, Indigenous People, People of Color:  people who experience racism

cis women / cis men: (cis = lat. „on this side“) women or men, whose sex assigned at birth matches with their lived identity.
The term cis woman/cis man is also used to show there are categories beyond woman/man. It‘s also trying to prevent that e.g. woman is considered the standard and trans*woman a deviation.

dyadic, dyadism: the opposite of inter_. the idea there being only two genders, inside the binary gender norm.

genderqueer / non-binary: refers to people who in terms of social gender categories (appearance, clothing, performance, etc.) or gender identity don‘t fit or don‘t want to fit (completely) into the binary norm

inter_: People, whose sex (physiological, endocrinal) is medically considered to be ambiguous (=non-dyadic). The term „intersexual“ is rejected by many inter people, because it‘s on the one hand very pathological (it refers to people as „sick“). On the other hand, inter has nothing to do with sexuality, which is confused especially in german and french.

neuro-diverse: diverse mental conditions. used to avoid ableist language like „mentally ill“, etc.

wlint WomenLesBianInterNonbinary/genderqueerTrans
wlintqa WomenLesBianInterNonbinary/genderqueerTransQueerAsexualAromantic

queer: „queer“ was used as an insult for homosexual people. The movement has appropriated and reinterpreted this word so queer today is a positive self-description.

transgender, trans: (trans = lat. on the other side / through)
Terms used as self-description by trans people and question in different ways the idea there being only two genders (=dyadism).
Self-definition of people whose sex assigned at birth does not match their lived identity – the self-definition of the person is central, not a validation from the outside.
The term transsexual is rejected by most trans people, because for one side it‘s pathologizing (a „mental illness“) and for the other side because trans has nothing to do with sexuality, but often is confused/equated, especially in german and french.

trans women: are women who are trans (assigned male at birth, dyadic or inter_).

trans men: are men who are trans (assigned femaleat birth, dyadic or inter_ ).

this is a work in progress.

proposals / critique / praise to femwo(at/ät)immerda(punkt/dot)ch

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